Projekte

Neuer Platz ums Amt für Arbeit und Wirtschaft

Die IG Rheingasse sieht rund um das AWA/Arbeitsamt und den Antonierhofbrunnen in der Rheingasse viel Potenzial für eine städtebauliche Aufwertung, die gleichzeitig auch dazu beitragen würde, die soziale Kontrolle in der heute sehr engen und «toten Stelle» der Rheingasse wesentlich zu verbessern.

Hierfür müsste die Umfriedungsmauer des Arbeitsamtes abgerissen werden. Dadurch würde nicht zuletzt der vorgelagerte Antonierhofbrunnen aus dem Jahre 1834 in gewünschter Würdigung zur Geltung kommen. Dies gilt auch für den Rundbau des AWA. Entsprechende Vorschläge liegen dem Regierungsrat vor und werden derzeit behandelt.

Die Öffnung befreit den altehrwürdigen Brunnen aus seiner Zwangslage und gibt ihm den Betrachtungsraum, den er ohne Zweifel verdient. Ausserdem ermöglicht die Entfernung der Umfriedungsmauern auch eine Öffnung von der Rheingasse hin zur Utengasse (und umgekehrt). Dies ermöglicht nicht zuletzt eine bessere Anbindung hin zum Rheinbord.

Der mit dem Abriss der Mauer gewonnene Platz im Herzen der Rheingasse kann in der Folge vielseitig genutzt werden und käme den Bewohnerinnen und Bewohnern der ohnehin mit Grün- und Freiflächen nicht verwöhnten Anwohnerschaft zugute. Die Ideen-Palette reicht von einem kleinen, periodischen Markt um den Antonierhofbrunnen, über ein bereits angedachtes Kaffee bis hin zu gelegentlichen Aktivitäten, die durch die IG Rheingasse angeregt oder veranstaltet werden. Dies inmitten des alten Baumbestandes des AWA und der zukünftig grösseren Flächen. Ausserdem würde der Zugang zur Terrasse des Restaurants Linde überaus attraktiv.

Mit einer solchen Entwicklung rund um das Arbeitsamt und den Brunnen in der Rheingasse ist die IG Rheingasse überzeugt, dass hier ein wirklich schöner Ort in der Rheingasse entstehen wird.


 

Die IG Rheingasse

Seit Mai 2015 haben sich rund ein Dutzend Gastronomieunternehmen in der IG Rheingasse und weitere Interessierte der Läden und der Anrainer zusammengeschlossen. Unter dem Motto „Eine Strasse für die Begegnung zwischen den Menschen“ hat die IG Rheingasse unter anderem ein Gesuch für eine Boulevardgastronomie in unserer Strasse eingegeben und betreibt diese seit Mai 2015. Der Boulevard-Idee vorausgegangen sind Überlegungen zur sozialen Kontrolle und Sicherheit in der Gasse – ähnlich dem Konzept der Buvetten entlang der Rheinwege.


 

Adventszauber in der Rheingasse

Die IG Rheingasse plant für die Adventszeit zwischen dem 25. November und 24. Dezember einen kleinen Markt. Er soll Licht und Wärme vermitteln. Und er soll den Anrainern in der Strasse und dem nahen Umfeld schöne Begegnungen ermöglichen und sie zusammenführen.

Mit dem Markt werden nicht in erster Linie kommerzielle Ziel verfolgt. Er soll vielmehr Treffpunktcharakter aufweisen, animatorische Aufgaben wahrnehmen und den Menschen im grossen Weihnachtsstrom der Greifengasse eine Rückzugsmöglichkeit bieten. Hierfür ist nicht zuletzt die Anrainer-Gastronomie prädestiniert. Nebst schönen und klassischen Ständen und Buden auf den Boulevardflächen der Sommergastronomie sollen auch verschiedene Hinterhöfe in der Rheingasse genutzt und entdeckt werden können. Der Markt soll 2015 klein beginnen und sich in den Folgejahren entwickeln.

Angedacht sind etwa sieben Stände (zwei zusätzliche als Weihnachts-Buden vor dem Kaufhaus Manor in der Greifengasse), sowie die Bespielung dreier Hinterhöfe: Die Höfe des Eiscafés Acero und der Fischerstube, sowie das Gärtchen des Restaurants Linde im Areal des AWA. Im Jahr 2016 könnte auch das kleine Plätzchen in der Rheingasse nach dem Reverenzgässlein mit ins Spiel kommen.

In diesem Jahr sollte es mit einfachsten Mitteln möglich sein, behagliches Adventslicht in der Rheingasse für den Markt zu schaffen. Der Ausbau zu einer etwas anderen Beleuchtung (und Weihnachtsbeleuchtung) in der Rheingasse wäre in den Folgejahren sehr wünschbar.

Das Angebot reicht von einer Weihnachtskugel-Tauschbörse bis hin zu kulinarischen Spezialitäten der einzelnen Gastronomen: Glühwein und Weihnachtsgebäck, Eingemachtes für den Winter. Dazu gehören auch floristische Arbeiten – Trockenblumen, Gestecke, Mistelkränze, Kerzen. Ein Weihnachtsbaummarkt soll durchgeführt werden. Nebst dem erwähnten Licht sprechen olfaktorische Reize die Besucher an.

Das Zauber- und Schalkhafte übernehmen an den Wochenenden etwa der Zirkus Maus und eine handverlesene Truppe erstklassischer Gaukler und Artisten. Ein wichtiger Teil ist überdies das Kinderprogramm: Am Theodorskirchplatz hat es eine Schule, einen Kindergarten und das Bürgerliche Waisenhaus, am Lindenberg das Katholische Waisenhaus.

Die Kinder können Kerzen ziehen und in einem Bastelzelt Christbaumkugeln bemalen. Oder Weihnachtspapier schöpfen, dies etwa in Zusammenarbeit mit der

Basler Papiermühle. Und wie wäre es mit einem Märchenwagen, in dem den Kindern Geschichten erzählt werden? Dabei kann der Zirkuswagen auch für andere Kinderaktivitäten genutzt werden.

Zu St. Nikolaus und Weihnachten ist am Markt ein kreatives Rahmenprogramm vorgesehen. Weihnachtsengel, die singend durch die Strasse ziehen; eine Kutschenfahrt mit Pferden zum Niggi-Näggi. Da dürfen die Esel wie auch der Schmutzli nicht fehlen. Und auch ein Weihnachtschor gehört zur Adventszeit – es gibt einige in Basel. Ein Fensteradventskalender, der von den Anrainern gestaltet wird, rundet das weihnächtliche Bild mit seinen lichten Fenstern in der Rheingasse ab.


Agenda

Öffnungszeiten

Adväntsgass:
Montag - Sonntag 18.00 – 21.30 Uhr

Altstadtführung Kleinbasel